• VTZ verlängert mit vier und verliert Kurotschkin

    VTZ verlängert mit vier und verliert Kurotschkin

    Während die Handballer der VTZ in der Halle sich fleißig auf die Rückrunde in der 3. Liga Süd vorbereiten, ackern auch die Verantwortlichen den Rosenstädter im Hintergrund unermüdlich und arbeiten am Kader für die kommende Runde. Mit vier Spielern konnten die Verträge bereits verlängert werden. Einen herben Verlust müssen die Zweibrücker aber auch verzeichnen. Kreisläufer und Führungsspieler Wladislaw Kurotschkin wird die VTZ in Richtung alter Heimat verlassen und sich dem Ligakonkurrenten HG Saarlouis anschließen. Read More
  • Sportlerwahl in der Rheinpfalz

    Sportlerwahl in der Rheinpfalz

    Unsere Jungs haben letztes Jahr eine Traumsaison gekrönt mit dem Aufstieg in die 3.Liga. Als bester Meister in der Historie der Oberliga-RPS haben sie sich die Meisterschaft mehr als nur verdient. Das sieht man auch so bei der Rheinpfalz, die die VTZ bei der diesjährigen Sportlerwahl als Mannschaft des Jahres nominiert hat. Damit unsere Jungs jetzt auch noch diesen Titel einheimsen können, wird Eure Hilfe gebraucht. Bis zum 18. Januar habt Ihr die Chance Euren Jungs Eure Stimme zu geben...einfach den Link unterhalb anklicken... https://www.rheinpfalz.de/sportlerwahl-zweibruecken/ Read More
  • „Die Hinrunde ist ein bisschen enttäuschend“

    „Die Hinrunde ist ein bisschen enttäuschend“

    Ein bewegtes Jahr liegt hinter den Handballern der VTZ. Im zweiten Jahr der Ära Grgic haben die Zweibrücker bereits früh die Chance den großen Wurf zu landen. Sie dominieren die Oberliga-RPS und feiern am Ende nach einer rekordträchtigen Saison die Meisterschaft und den Aufstieg in die 3. Liga. In der neuen Klasse wurde der steile Aufstieg der VTZ zunächst etwas abgebremst. Dennoch haben sie nach 17 von 30 Spieltagen gezeigt, dass der Klassenerhalt keineswegs utopisch ist. Read More
  • Die VTZ Saarpfalz wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

    Die VTZ Saarpfalz wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

    die VTZ Saarpfalz wünscht allen Spielern, Trainern, Betreuern Fans, Sponsoren und Unterstützern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2019. Euch allen alles Gute und vielen Dank für die vielfältige Unterstützung Eurer Vorstand der VTZ Saarpfalz Read More
  • Heimniederlage im Derby – Claussen nicht zu halten

    Heimniederlage im Derby – Claussen nicht zu halten

    Das große Pfalzderby zwischen der VTZ dem TuS Dansenberg war nur eine Halbzeit lang ein Kräftemessen auf Augenhöhe. In der zweiten Halbzeit hatte der Aufsteiger aus der Rosenstadt dem Tabellendritten nichts mehr entgegenzusetzen, der sich am Ende auch in der Höhe verdient mit 20:25 (10:11) durchsetzen konnten. Beste Spieler am Freitagabend waren der 10-fache Torschütze Jan Claussen und Torhüter Kevin Klier vom TuS Dansenberg. Bester VTZ-Schütze war Martin Mokris mit sechs Treffern. Read More
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Das große Pfalzderby zwischen der VTZ dem TuS Dansenberg war nur eine Halbzeit lang ein Kräftemessen auf Augenhöhe. In der zweiten Halbzeit hatte der Aufsteiger aus der Rosenstadt dem Tabellendritten nichts mehr entgegenzusetzen, der sich am Ende auch in der Höhe verdient mit 20:25 (10:11) durchsetzen konnten. Beste Spieler am Freitagabend waren der 10-fache Torschütze Jan Claussen und Torhüter Kevin Klier vom TuS Dansenberg. Bester VTZ-Schütze war Martin Mokris mit sechs Treffern.

„Es ist ein verdienter Sieg der Gäste. Wir sind direkt nach der Halbzeit auseinandergefallen“, sagte VTZ-Coach Danijel Grgic nach der Partie. Sein Trainerkollege gegenüber, TuS-Trainer Marco Sliwa, verriet indes, dass sein Matchplan voll auf ging. „Wir wollten in der zweiten Halbzeit die Partie mit Vollgas entscheiden“, sagte Sliwa. Die beiden Trainer waren sich in ihrer Analyse auch weitestgehend einig und haben beide eine umkämpfte Partie gesehen, wo auf Dansenberger Seite Jan Claussen und Kevin Klier aus einer insgesamt guten Mannschaftsleistung herausstachen. Sliwa beschrieb wie seine Mannschaft sich die ihr bietenden Räume geschickt nutzte, während Grgic aus VTZ-Sicht nicht anderes übrig blieb als die mangelnde Kompaktheit seiner Truppe kritisieren. Beide Einschätzungen auf jeden Fall richtig.

Die Partie begann mit leichten Vorteilen für die VTZ. Beide Mannschaften zeigten was ihre großen Stärke ist – die Defensive. Dennoch konnte man nie sagen, dass es langweilige Partie war. Beide Mannschaften schafften es aber den Anderen im Angriff weitestgehend den Wind aus den Segeln zu nehmen. Und während die Zweibrücker Torhüter an diesem Abend kaum ins Spiel fanden, zeigte sich Kevin Klier im TuS-Tor von seiner besten Seite. Spätestens seit Freitag wissen die Zweibrücker Handballfreunde und Fans, wieso Klier gerne als vielleicht bester Torhüter der Liga beschrieben wird. Insgesamt entschärfte der ehemalige Bundesliga-Torhüter 14 Bälle. Umso höher ist die gute Leistung der VTZ in der ersten Halbzeit zu bewerten. Nach 23 gespielten Minuten führten die Saarpfälzer etwas überraschend mit 10:8. Jetzt aber steigerten sich die favorisierten Dansenberger um das Trio Eisel, Claussen und Bösing, das die VTZ nie in den Griff bekam, und drehten die Partie bis zum Halbzeitpfiff in ein 10:11.

Während die VTZ an die gute Leistung aus der ersten Hälfte nicht mehr anknüpfen konnten, machten sich die Gäste auf die Partie frühzeitig zu entscheiden, was ihnen auch gelang. Die VTZ-Rückraumachse um Wiese, Paetow, Mokris und Kraucevicius fand kaum Mittel die TuS-Abwehr um Abwehrchef Christopher Seitz in Gefahr zu bringen. Der Mittelblock um Seitz und Claussen konnten auch Kreisläufer Wladislaw Kurotschkin weitestgehend ausschalten. Die Gäste-Abwehr wurde immer stärker, während die der VTZ vor allem mit dem alles überragenden Jan Claussen enorme Probleme hatte. Claussen glänzte nicht nur als Torschütze sondern war gefühlt an jedem TuS-Tor unmittelbar als Initiator oder Assistgeber beteiligt. Gleichzeitig muss man aber sagen, dass die VTZ hier nicht die nötige Aggressivität an den Tag legte und ihn zu leicht schalten und walten ließ. Da ist es auch vielleicht zu einfach es auf die schwache eigene Torhüterleistung zu reduzieren. In der 38. Spielminute führten die Gäste bereits mit 11:17 und blieben auch in der Folge die bessere Mannschaft. Grgic versuchte mit einigen Wechseln seiner Abwehr mehr Stabilität zur verleihen und dem Angriff mehr Konturen, doch irgendwie verpuffte nahezu jede Maßnahme des Ex-Profis.  Zehn Minuten vor dem Ende nahm er seine letzte Auszeit beim Stand von 16:22. Doch auch der letzte Pfeil im Köcher blieb nicht von Erfolg gekrönt. Zwei Minuten später entschied der Favorit nach einem Doppelschlag (16:24, 53.) die Partie endgültig zu seinen Gunsten. Am Ende konnten die Rosenstädter zumindest noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und Torwart-Routinier Christian Ruppert kam zu seinen ersten Minuten in der 3. Liga. Mit zwei sehenswerten Paraden war Ruppert einer der Lichtblicke des Abends aus VTZ-Sicht. Am Ende trennten sich die Mannschaften leistungsgerecht mit 20:25.

Nach dieser Niederlage bleibt die VTZ auf dem vorletzten Rang der 3. Liga Süd. Die Lage ist im Moment keineswegs prekär, aber sie wird im neuen Jahr auch nicht einfacher. Die Liga ist dabei sich immer weiter zu entzerren. So zum Beispiel haben sich die TSG Haßloch als auch der HC Oppenweiler/Backgang etwas von den Abstiegsrängen abgesetzt. Im neuen Jahr läuft es also auf einen Dreikampf zwischen dem TV Willstätt, dem TSV Neuhausen/Filder und der VTZ hinaus, wobei man den TVS Baden-Baden trotz seines Rückstands noch nicht gänzlich abschreiben sollte. Die drei Erstgenannten liegen aber zurzeit gleichauf mit acht Punkten. Zwei davon werden wohl den bitteren Gang in die Oberliga antreten müssen. Nur einer wird voraussichtlich jubeln. In Anbetracht des Spielplans, lässt sich die Aussage von VTZ-Coach Danijel Grgic, dass man Mitte Februar weiß wo die Reise hingeht, verdeutlichen. An den ersten drei Spieltagen im neuen Jahr geht es gegen die direkten Konkurrenten. Sollten diese Wochen überwiegend positiv gestaltet werden, ist noch alles drin.

Für die VTZ spielten:

Yannic Klöckner (1-25, 40-50, 4 Paraden), Sven Mevissen (25-40, 2 Paraden), Christian Ruppert (50-60, 2 Paraden) im Tor, Martin Mokris 6/3, Dusan Maric 3, Tomas Kraucevicius 3, Tom Paetow 3, Philip Wiese 2, Wladislaw Kurotschkin 2, Richard Wilga 1, Rade Radjenovic, Jacob Brauns, Laurynas Petrusis, Robin Schweitzer, Tobias Stauch

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