• VTZ verliert und steigt ab

    VTZ verliert und steigt ab

    Das letzte Fünkchen Hoffnung ist erloschen. Die VTZ Saarpfalz steigt am drittletzten Spieltag endgültig aus der 3. Liga ab. Das 34:27 (16:13) beim TSB Heilbronn-Horkheim war ein Spiegelbild der gesamten Runde. Bis in die 38. Minute konnte der Aufsteiger ganz passabel mithalten, ehe die Konzentration nachließ und die Gastgeber entscheidend davonzogen. Bester Werfer der VTZ war Tom Paetow mit sieben Treffern. Read More
  • Kann die VTZ den TSB Heilbronn-Horkheim erneut überraschen?

    Kann die VTZ den TSB Heilbronn-Horkheim erneut überraschen?

    Rein rechnerisch sind Handballer der VTZ Saarpfalz noch nicht abgestiegen, doch bei fünf Punkten Rückstand zum rettenden Ufer bei nur noch drei Spielen ist der Zug mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit abgefahren. Am Samstag führt sie ihr Weg nach Heilbronn-Horkheim, wo sie um 20 Uhr auf den TSB Heilbronn-Horkheim treffen. Im Hinspiel konnte die Mannschaft von Danijel Grgic den Favoriten nicht nur ärgern, sondern auch mit 26:25 besiegen. Ein erneuter Erfolg wäre der VTZ zu wünschen, wobei die letzten Ergebnisse nur wenig Grund zur Hoffnung geben. Read More
  • Dominik Rifel schließt sich erneut der VTZ an

    Dominik Rifel schließt sich erneut der VTZ an

    Die VTZ Saarpfalz kann den nächsten Neuzugang für die kommende Runde vermelden. Mit Dominik Rifel kehrt ein alter Bekannter nach einjähriger Abstinenz zurück zu den Rosenstädtern. Rifel hat vor seinem Wechsel zur HG Saarlouis mit den Zweibrückern alles gewonnen, was es zu gewinnen gab und möchte nächste Saison am liebsten dort weitermachen, wo er aufgehört hat. Read More
  • TSG-Keeper Schlingmann überragt alle

    TSG-Keeper Schlingmann überragt alle

    Die VTZ Saarpfalz kann im Pfalzderby mit der TSG Haßloch nur eine Halbzeit lang die Partie offen halten. Zu Beginn der zweiten Hälfte nutzen die Gäste die vielen Fehlwürfe der Gastgeber rigoros aus und setzen sich ab. Am Ende feiern sie einen ungefährdeten 22:27-Auswärtssieg. Der alles überragende Spieler an diesem Abend war TSG-Keeper Daniel Schlingmann, der gerade in den zweiten 30 Minuten über sich hinaus wuchs und der entscheidende Faktor für den Sieg wurde. Bester Werfer der Partie war Martin Mokris mit acht Treffern. Read More
  • Im Pfalzderby um die letzte Chance kämpfen

    Im Pfalzderby um die letzte Chance kämpfen

    Die Lage der Handballer der VTZ ist vier Spieltage vor Rundenende fast aussichtslos. Das große Ziel Klassenerhalt ist in weite Ferne gerückt. Nur ein Wunder mit vier Siegen in Folge kann den Traum noch am Leben halten. Am Samstag empfangen sie um 19 Uhr die TSG Haßloch zum Pfalzderby. Die TSG hingegen hat seit dem letzten Spieltag das Minimalziel Klassenerhalt sicher in der Tasche und kann befreit aufspielen. Read More
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Die Handballer der VTZ zeigen sich deutlich verbessert, verlieren aber am Ende knapp 28:29 (11:16). Knackpunkt der Partie waren sicherlich die letzten Minuten der ersten Hälfte, als der HBW Balingen-Weilstetten II die einfachen Fehler der Saarpfälzer rigoros bestrafte und sich auf 11:16 absetzen konnte. Bester Werfer der Partie war Tom Paetow mit acht Treffern. Nach der Partie gab VTZ-Mannschaftskapitän bekannt, dass für ihn nach 17 Jahren in der ersten Mannschaft der VTZ am Saisonende Schluss ist.

Die Überraschung, dass Wiese nach dieser Saison einen Schlussstrich unter den aktiven Handball zieht, war nur bedingt eine. Bereits seit einigen Tagen zwitscherten es die Vögel von den Dächern. Jetzt ist es aber offiziell. „Ich persönlich habe die Entscheidung bereits kurz vor Weihnachten für mich getroffen. Ehrlich gesagt, bin ich schon froh meinem Körper endlich eine Pause zu gönnen. Nach 17 Jahren in der ersten Mannschaft war es jetzt mal an der Zeit“, sagte der 34-jährige Publikumsliebling nach der Partie. Es dürfte aber auch keinen überraschen, dass er dem Handballsport bei der VTZ weiterhin erhalten bleibt. Zukünftig wird er sich noch mehr auf den Jugendbereich, sprich, die männliche F- und E-Jugend der Saarpfälzer, konzentrieren. Gemeinsam mit Marek Galla und Kai Schumann engagiert er sich bei den jüngsten bereits seit einigen Jahren und wird dies auch weiterhin mit voller Leidenschaft machen.

Wiese präsentierte sich in vergangenen turbulenten Wochen stets zuverlässig und war oftmals einer der wenigen Lichtblicke. Im Spiel gegen den HBW Balingen-Weilstetten II konnte er leider nicht ganz daran anknüpfen. Dafür zeigten sich aber seine Jungs stark verbessert und boten dem Tabellenvierten einen großen Kampf. VTZ-Trainer Danijel Grgic, der letzte Woche noch der Mannschaft mangelndes Leben attestierte, zeigte sich nach der Partie zufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs. „Wir wollten über Emotionen kommen und kämpfen bis zum Umfallen. Das hat mich an die zwei letzten Jahre erinnert. Wir haben alles in die Waagschale geworfen. Auch wenn es nicht mehr viele Spiele sind, kann man auf dieser Leistung aufbauen, auch im Hinblick auf die Zukunft“, sagte Grgic nach der Partie.

Mit dem ersten Angriff, der sich über ganze zweieinhalb Minuten zog, gingen die Zweibrücker nach einem Treffer von Martin Mokris direkt mit 1:0 in Führung. Die Gäste glichen durch Niklas Diebel in der 4. Minuten zum 1:1 aus. Beide Mannschaften produzierten einige technische Fehler und Fehlwürfe, zeigten dann aber auch immer wieder klasse Handball. In einer sehr umkämpften, aber niemals unfairen Partie, legte der Aufsteiger aus der Rosenstadt immer wieder vor. Wirklich absetzen konnte er sich aber nie, denn die Gäste hatte immer wieder die passende Antwort parat. Nach einem Treffer des verbesserten Tom Paetow zum 8:7 (17.) war die VTZ letztmals in Führung. Kreisläufer Tobias Heinzelmann und der ganz stark aufspielende rechte Rückraum Fynn Beckmann drehten für den HBW die Partie und brachten ihre Farben erstmals mit 8:9 in Front. Obwohl die VTZ erneut durch Paetow recht schnell ausgleichen konnte, merkte man jetzt, dass die Mannschaft von Danijel Grgic etwas den Faden verlor. Angeführt vom ganz starken Jan Bitzer erspielte sich der Tabellenvierte jetzt einen ersten Vorsprung heraus, der bis zur Halbzeit auf 11:16 anwuchs. Bezeichnend für die letzten Wochen, erlaubten sich die Hausherren in der letzten Spielminute der ersten Hälfte noch einige unnötige Fehler, die die Gäste rigoros bestraften. Anstatt auf 12:14 zu verkürzen lagen sie jetzt mit 11:16 in Rückstand.

Der Beginn der zweiten Hälfte verlief zunächst recht ausgeglichen. Die VTZ war wieder besser in der Partie, erlaubte sich aber hier und da immer mal wieder haarsträubende Fehler. Erneut mussten sie sich auch den Vorwurf gefallen lassen, zu wenig aus ihren Chancen gemacht zu haben. Beispielhaft hierfür als beim Gegenstoß zunächst Rade Radjenovic und dann im Nachwurf Laurynas Petrusis im starken Mario Ruminsky im HBW-Gehäuse scheiterten. So liefen sie bis Mitte der zweiten Hälfte dem Fünf-Tore-Rückstand hinterher. Beim Stand von 19:24 in der 46. Spielminute nahm Grgic eine Auszeit und stellte seine Jungs neu ein – und das mit Erfolg. In der 53. Minute stand es auf einmal nur noch 23:25, wenig später 24:26. Hätte nicht Jan Bitzer in dieser Phase mit seinem Doppelschlag wieder auf 24:28 erhöht, hätten die Rosenstädter die Partie durchaus drehen können, denn den Gästen gelang jetzt herzlich wenig, was auch daran lag, dass die Zweibrücker Abwehr beherzter zu Werke ging und auch Yannic Klöckner im Kasten der Saarpfälzer einen Ball nach dem anderen entschärfen konnte. Auch der Vier-Tore-Rückstand vier Minuten vor dem Ende konnte den Zweibrücker Kampfgeist an diesem Tag nicht lähmen. Wieder warfen sie alles in die Waagschale und verkürzten 50 Sekunden vor dem Ende auf 28:29. Die Gäste, die in den Minuten zuvor doch einiges Nervenflattern hatten, behielten jetzt aber die Ruhe und ließen sich nicht zu einem unvorbereiteten Wurf verleiten. Als die VTZ in Ballbesitz kam, waren nur noch vier Sekunden verblieben, was nicht mehr zu Torwurf reichte. Am Ende verloren sie knapp mit 28:29.

„Der Sieg war auf jeden Fall verdient, weil wir fast die ganze Zeit geführt haben. Wir wussten, dass es heute keine leichte Aufgaben werden würde, aber die Hauptsache ist, dass wir gewonnen haben“, sagte HBW-Coach André Doster nach der Partie. Danijel Grgic verteilte nochmals Komplimente an seine Mannschaft. „Alle Jungs, die heute gespielt haben, haben alles gegeben und ihre Sache gut gemacht.“

Für die VTZ spielten:

Yannic Klöckner (1-60, 15/1 Paraden), Christian Ruppert (bei zwei Siebenmetern) im Tor, Tom Paetow 8/1, Tomas Kraucevicius 5, Wladislaw Kurotschkin 4, Martin Mokris 3/2, Philip Wiese 3, Richard Wilga 3, Rade Radjenonvic 1, Tobias Stauch 1, Jacob Brauns, Laurynas Petrusis, Robin Schweitzer

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