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Kinderfasching

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David Biehl hat in der Schweiz eine neue Heimat gefunden. Letzte Saison feiert er noch mit der zweiten Mannschaft der VTZ den Aufstieg in die Saarlandliga. Doch dieses Jahr sorgt er in Visp im Schweizer Kanton Wallis für Furore. Mit dem KTV Visp Handball hat er sich zunächst erfolgreich für die Meisterschaftsrunde qualifiziert. Dort haben sie sich im Mittelfeld der Tabelle etabliert und sind lediglich drei Punkte vom Spitzenreiter entfernt. Dass sie sich überhaupt für die Meisterschaftsrunde qualifiziert haben, ist für die Mannschaft schon ein Erfolg, da ursprünglich lediglich der Klassenerhalt im Fokus war. 

Der Sohn des VTZ-Vorstands Klaus Biehl hat die VTZ im Sommer letzten Jahres in Richtung in Schweiz verlassen. Er bekam ein Jobangebot von der Lonza AG bei der er bereits im Sommer 2016 im Zuge seine Diplomarbeit tätig war. Damals suchte David Biehl nach einer Handballmannschaft wo er mittrainieren konnte. „David hatte von Juli bis September 2016 bereits bei uns mittrainiert und war uns schon damals angenehm aufgefallen“, erklärte Dominik Karlen, seines Zeichens technischer Koordinator beim KTV Visp Handball. Als dann Biehls Abschied aus der Zweibrücker Heimat beschlossen und es klar war, dass ihn sein Weg erneut zur Lonza AG führen würde, meldete er sich erneut beim KTV. „Aufgrund der Erfahrungen im Vorjahr waren wir gerne bereit ihn in unserer 1. Mannschaft zu integrieren“, beschrieb Karlen die erneute Kontaktaufnahme.

Biehl, der im Rückraum wie am Kreis eingesetzt wird, wird vom technischen Koordinator als „polyvalent einsetzbarer Spieler“ beschrieben. Auch sonst findet er nur positive Worte zum sympathischen Zweibrücker. „David kommt bei uns sehr gut an. Er hat eine ruhige Art, kann aber auch während dem Spiel Klartext reden. Seine deutsche Art tut unserem Team gut, vor allem betreffend der Motivation der Mitspieler. Auch dank ihm stehen wir als Aufsteiger zurzeit an der Schwelle zur NLB. Er hat sich bei unserem Club sehr gut integriert und passt bestens ins Teamgefüge aus sehr erfahrenen alten Haudegen (Ü35), motivierten Mitte 20ern und jungen Wilden (Ü18). Er ist auch bereit neben dem Spielfeld mit anzupacken z.B. als Zeitnehmer. Wenn er in unserem Club auch noch die deutsche Fankultur implementieren kann, dann haben wir mit ihm nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch daneben Fortschritte erzielt.“

Wie die Saison am Ende auch verläuft scheint dennoch jetzt schon klar zu sein, dass beide Seiten davon profitieren. David Biehl ist aktuell der beste Torschütze nach Feldtoren seiner Mannschaft und insgesamt elftbester Werfer der Liga. Dass Biehl es weiß, wie Aufstiege errungen werden, hat er nicht zuletzt bei seiner VTZ bereits zwei Mal bewiesen. 2013 stieg er mit der ersten Mannschaft in die 3. Liga auf und auch letzten Saison konnte er dieses Gefühl erneut erleben, als er mit der zweiten Mannschaft in die Saarlandliga aufstieg. Beide Male zählte Biehl zu den herausragenden Spielern. Vielleicht gelingt ihm ja mit seiner neuen Schweizer Heimat der dritte Aufstieg. Zu wünschen wäre es ihm auf jeden Fall.

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