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Kinderfasching

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Mit Philip Wiese hat nun auch der Kapitän und Kopf der Mannschaft seinen auslaufenden Vertrag bei der VTZ verlängert. Auch wenn seine Vertragsverlängerung nicht die größte Überraschung sein dürfte, waren dennoch im Vorfeld immer wieder Zweifel aufgekommen, ob und wie lange Wiese dem Handballsport noch erhalten bleibt. Doch der 32-jährige Rückraumshooter, der auch am Kreis viel Gefahr ausstrahlt, fühlt sich topfit und führt seine körperliche Fitness als einen der Gründe an noch ein weiteres Jahr dranzuhängen.

„Im Moment fühle ich mich fit und merke, dass ich auf dem Niveau noch spielen kann. Ansonsten macht mit die Mannschaft auch super viel Spaß. Wir haben eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern, die immer voll mitziehen, was auch einer der Gründe war meinen Vertrag zu verlängern“, erklärt der sympathische Zweibrücker. Nachdem Wiese noch vor einigen Jahren immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte, schien es eine Frage der Zeit wann er denn die Handballschuhe an den Nagel hängt. Davon ist in den vergangenen Monaten nur wenig spüren. Der Kapitän der Oberligamannschaft der VTZ beweist Woche für Woche wie wichtig er für die Mannschaft ist und präsentiert sich in dieser Runde in herausragender körperlicher Verfassung. In dieser Verfassung zählt Wiese definitiv zu den besten Spielern der Oberliga-RPS. Doch nicht nur seine handballerischen Fähigkeiten spiegeln seinen enormen Wert für die VTZ wieder. Auch sonst ist er im Verein tief verankert und leistet vor allem in der Jugendförderung tolle Arbeit, wo es ihm gelungen ist diese Saison bei den Minis den Neuaufbau in einer bemerkenswerten Art und Weise einzuleiten. Hatte er zu Beginn der vorherigen Saison noch eine überschaubare Anzahl an Kindern im Training, ist die Zahl mittlerweile auf fast 20 angewachsen, wobei schon einige den Weg in die E-Jugend gefunden haben.

Überhaupt ist es wohl so, dass kaum jemand sich vorstellen kann, wie die VTZ ohne Philip Wiese aussehen würde. Auch wenn immer wieder durchaus lukrative Angebote reinkamen, hielt er seinem Heimatverein die Treue. „Klar gab es immer mal wieder Anfragen, jedoch ist es nie zu einem Wechsel gekommen. Das ist auch dem geschuldet, dass die VTZ mir immer ermöglicht hat vor der Haustür auf sehr hohem Niveau meinem Lieblingssport nachzugehen“, erklärt Wiese einen seiner Beweggründe dem Verein nie den Rücken zuzukehren. Seine Familie ist bis heute tief mit der VTZ verwurzelt und übt innerhalb des Vereins verschiedenste Positionen aus.

Auch sportlich läuft im Moment alles am Schnürchen für die VTZ-Handballer. Mit drei Punkten Vorsprung auf die weiteren Verfolger grüßen sie von der Tabellenspitze. Es ist sicherlich zu früh der VTZ zum Aufstieg in die 3. Liga zu gratulieren, dennoch kann man auch kaum von der Hand weisen, dass sie sich auf einem sehr guten Weg befinden. Wiese lobt in diesem Zusammenhang vor allem auch die Arbeit mit dem Trainerteam. „Die Zusammenarbeit mit Danijel, Marek und Kai läuft super“, sagt Wiese. Trotzdem lässt sich das VTZ-Urgestein von derzeitigen Situation nicht blenden und erklärt: „Wir wissen, dass wir gerade auswärts noch sehr schwere Spiele vor uns haben und das Derby gegen den SV 64 Zweibrücken, sowie das Heimspiel gegen die HF Illtal darf man auch keineswegs vergessen. Ich bin aber der Meinung, dass die Mannschaft am Ende aufsteigen wird, die in den Auswärtsspielen die besten Nerven zeigt und dort die meisten Punkte ergattert. Wir wollen aber auf jeden Fall alle Spiele nach Möglichkeit gewinnen.“ Mit dieser Annahme dürfte er goldrichtig liegen, denn alle Top-Teams der Liga zeigen vor allem in den Heimspielen konstant gute Leistungen.

Für die kommende Runde rechnet Wiese unabhängig von der Ligazugehörigkeit mit sehr starken Konkurrenten. „Die Oberliga wird jede Saison schwerer und wenn man eine Blick auf die 3. Liga wirft, weiß man, dass eine bis zwei Mannschaften in die Oberliga-RPS absteigen könnten, die das Niveau nochmals deutlich heben“, sagt Wiese.

Die Verantwortlichen der VTZ sind weiterhin bemüht dem Kader für die nächste Saison weitere Konturen zu verleihen. So oder so hat man jetzt schon einen großen und wichtigen Part der aktuellen Mannschaft zusammenhalten können. Für die nahe Zukunft ist gesorgt.

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