Nach drei Spieltage in der noch jungen Saison der Oberliga-RPS stehen die Handballer der VTZ schon fast mit dem Rücken zur Wand. In den bisherigen Partien mussten drei klare Niederlagen hingenommen werden, die zwar gegen Top-Teams durchaus zu verkraften sind, aber dennoch schwer an den Rosenstädtern nagen. Am Sonntag empfangen sie die HSG Eckbachtal und wollen sich  die ersten Punkte der Saison sichern. Anpfiff der Partie ist um 17 Uhr in der Westpfalzhalle.

Dass man unter Umständen mit drei Niederlagen in die Saison startet, war für die VTZ Saarpfalz durchaus zu erwarten. Dennoch hatte man sich mehr erhofft, gerade für den letzten Spieltag. Bei der HSG Rhein-Nahe Bingen, die letztes Jahr die Runde auf dem vierten Rang abschloss und auch diese Saison in dieser Region erwartet wird, hatte man gehofft die Partie länger offen halten zu können. Dies gelang aber nur kaum bis gar nicht. Bereits zur Halbzeit lag man mit 14:8 in Rückstand. Früh in der zweiten Hälfte war die Partie dann auch endgültig entschieden. Mit der 30:23-Niederlage war man laut Coach Philip Wiese noch gut bedient. Dass es nicht noch schlimmer wurde aus Sicht der Saarpfälzer, lag vor allem am engagierten Auftritt von Rückraumspieler Abdou Belhadi, der neben Torhüter Norman Dentzer auffälligster Zweibrücker war. Mit zwölf Treffern war Belhadi für über die Hälfte der Zweibrücker Tore verantwortlich.

Bereits in der Partie gegen den TV Homburg zeigte er eine gute Leistung und zog im Rückraum geschickt die Fäden. Mit vielen guten Einzelaktionen riss er Lücken für seine Mitspieler oder wurde torgefährlich. „Ich muss sagen, dass ich im ersten Spiel gegen Budenheim schlecht gespielt habe. Nach dem Spiel habe ich mir gesagt, dass ich mehr auf die Platte bringen muss. Das ist mir gegen Homburg und gegen Bingen gelungen. Auch wenn ich ein paar Fehler mache, muss es immer weiter gehen und ich muss meine Stärken nutzen“, analysiert der sympathische Algerier seine bisherige Saison. Zu seinen großen Stärken gehört vor allem seine Schnelligkeit. Sobald er etwas Platz hat, ist er von einem Spieler kaum noch zu halten. Zudem findet er sich auch immer besser in der Mannschaft ein und kann so Räume für seine Nebenleute schaffen. Wieso es derart schief in Bingen lief, erklärt er wie folgt: „Wir haben schlecht angefangen in Angriff wie in Abwehr. Wir haben uns zu viele technische Fehler und Fehlwürfe erlaubt. Leider hat uns an diesem Tag auch die Einstellung und der Wille gefehlt um das Spiel noch zu drehen.“ Aus Zweibrücker Sicht bleibt nur zu hoffen, dass nach dieser Selbstkritik die Mannschaft auch Taten folgen lässt.

Die HSG Eckbachtal hatte hingegen einen guten Start in die Runde. Wie auch schon in den Jahren zuvor, präsentieren sie sich enorm heimstark. Bereits am ersten Spieltag waren sie für die größte Überraschung verantwortlich. In eigener Halle schlugen sie den TV Offenbach, den letztjährigen Drittplatzierten der Oberliga-RPS, der in der Vorbereitung durchweg gute Ergebnisse geliefert hatte. In dieser Partie kamen die Stärken der HSG zum Vorschein. Unbändiger Wille und Kampf von der ersten bis zur letzten Sekunde, unabhängig vom Spielstand, zeichnen die Eckbach Gekkos aus. Man mag es kaum glauben, aber zu Beginn der zweiten Hälfte lagen sie bereits mit sieben Treffern in Rückstand. Neun Minuten vor Schluss hatten sie den Rückstand auf vier Treffer verkürzt und machten dann dank eines 5:0-Laufs in den letzten acht Minuten die Überraschung perfekt. Bester Werfer war Rückraumspieler Julian Pozywio, der in den ersten beiden HSG-Spielen insgesamt 14 Treffer besteuern konnte. Am zweiten Spieltag verloren sie knapp beim TuS Dansenberg 2.

Aus der letzten Saison wissen die Rosenstädter wie schwer ist die HSG Eckbachtal zu besiegen. Zwei knappe Niederlagen standen am Ende zu Buche. Vor allem das Rückspiel in eigener Halle blieb in schlechter Erinnerung. Mitte der zweiten Halbzeit führte man noch mit fünf Toren und musste sich am Ende doch noch geschlagen geben. Der TV Offenbach kennt das Gefühl. Damit nicht auch dritte Partie in diesem Jahr gegen die HSG Eckbachtal verloren geht, fordert Abdou Belhadi eine bessere Einstellung und noch mehr Leidenschaft von sich selbst und seiner Mannschaft. „Auch wenn mal etwas schief geht, müssen wir als Mannschaft zusammen alles geben um zu gewinnen“, so Belhadi.

Leckerbissen der Woche

Wie auch schon in der Woche zuvor, können sich auch an diesem Sonntag die Zuschauer auf leckere Rindswürste freuen. Es ist angerichtet…

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