Das lange Warten hat ein Ende. Nach über eineinhalb Jahren erzwungener Pause kämpfen die Handballer der VTZ am Wochenende um die ersten Punkte in einen Pflichtspiel. Sie gastieren am Samstag um 18 Uhr beim heimstarken HV Vallendar. Für viele Spieler ist das der erste Auftritt im VTZ-Trikot und auch wenn eine gewisse Nervosität mitschwingt, überwiegt bei allen Beteiligten dennoch die Vorfreude auf die neue Saison.

Das letzte Pflichtspiel der VTZ Saarpfalz datiert vom 08.03.2020. Damals setzte man sich verdient, aber auch mit großer Mühe, gegen die HSG Kastellaun/Simmern mit 30:26 (15:12) durch. Jetzt, etwas mehr als 18 Monate nach dieser Partie, ist es endlich wieder soweit. Im ersten Saisonspiel haben sie mit dem HV Vallendar auch direkt einen ganz harten Brocken vor sich. Seit Jeher waren die Partien zwischen diesen beiden Teams von viel Spannung, Einsatz und Dramatik geprägt. Oft waren es knappe Spiele. Aus der Zweibrücker Mannschaft hört man unisono die gleiche Beschreibung über den ersten Gegner. Egal ob Trainer oder Spieler, jeder schätzt den HVV als eine sehr heimstarke Mannschaft, bei der man sich immer schwer getan hat, die aus einer starken Deckung sehr schnell nach vorne spielt. Dies gilt es zu unterbinden, unter anderem damit, dass man sich selbst nicht zu leichtfertigen Ballverlusten hinreißen lässt. Coach Kai Schumann fordert deswegen ein „heißes Herz und einen kühlen Kopf“ und weiß um die Schwierigkeit der bevorstehenden Aufgabe. Nicht einfach umzusetzen im Hexenkessel auf dem Mallendarer Berg.

Neuer Kapitän der Saarpfälzer ist Torhüter Norman Dentzer. Dass die Wahl auf ihn fällt, hat sich in vergangenen Monaten abgezeichnet. Dentzer war früh einer der Wortführer der Mannschaft, der auch mit Kritik nicht hinter dem Berg gehalten hat. Trotz längster Anreise aller VTZ-Spieler hat der erfahrene Goalie kaum ein Training oder Spiel verpasst und war sich auch sonst in keinem Bereich zu schade Verantwortung und Aufgaben zu übernehmen. Auch für ihn wird es die erste Partie im neuen Verein sein. „Natürlich ist man ein Stück nervös. Das gehört mit dazu. Die Vorfreude aber überwiegt auf alle Fälle“, so Dentzer. Ein gewisse Nervosität ist im Sport nichts Ungewöhnliches und sogar förderlich, weil so die Konzentration hoch gehalten wird. Falls sie sich aber in Hemmungen  verwandelt, dann kann sie zum Problem werden. Auch Teammanagerin Christina Fischer verspürt eine gewisse Nervosität. „Für mich persönlich ist es das erste Pflichtspiel seit ich bei der VTZ bin. Deshalb kann ich es auch kaum erwarten und freue mich wahnsinnig. Natürlich bin aber auch ich etwas nervös, weil wir gleich zu Beginn einen starken Gegner haben, der in der eigenen Halle ordentlich Unterstützung von den Fans hat. Das wird keine einfache Aufgabe“, sagt Fischer.

Dieser Oberliga-Saison wird gerade am Anfang für viel Spannung sorgen, denn kaum ein Verein kann den Leistungsstand des anderen abschätzen. Auf die Frage nach dem eigenen Leistungsstand antwortet Dentzer: „Das ist eine sehr gute Frage. Nach knapp eineinhalb Jahren ohne Wettbewerb ist diese Frage schwer zu beantworten. Wir hatten in der Vorbereitung sehr gut Spiele, aber auch weniger gute. Das erste Rundenspiel ist was ganz anderes als ein Testspiel. Man fiebert und arbeitet schon seit Monaten darauf hin und jeder weiß, dass es jetzt zählt und jeder weiß auch, dass er jetzt die Leistung bringen muss.“ Coach Kai Schumann sieht es ganz ähnlich, fügt aber auch hinzu, dass man Fortschritte in der Entwicklung gesehen hat.

Gegen den HVV müssen die Zweibrücker ihr volles Potential ausschöpfen, wenn man eine Chance haben will. „Wir brauchen am Samstag eine gute Deckung mit guten Torhütern, um dann auch mal über den Gegenstoß zu einfachen Toren zu kommen. Im Angriff müssen wir gerade die technischen Fehler und Ballverluste auf ein Minimum reduzieren. Das wichtigste wird aber sein, dass wir den Kampf annehmen und keinen Zentimeter Boden wegschenken“, fordert Coach Philip Wiese. Auch wenn es für die beiden Zweibrücker Übungsleiter nicht das erste Pflichtspiel in dieser Position ist, ist es dennoch auch irgendwie eine Premiere. Diese Saison wird die erste sein, in der sie auch eine, bzw. in diesem Fall sogar zwei, Vorbereitungen mit der Mannschaft hatten.

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