Die Oberliga-Handballer der VTZ sind am Wochenende bei der HSG Worms gefordert. Sonntag um 18 Uhr starten sie in der Nikolaus-Dörr-Halle einen erneuten Anlauf auf den ersten Saisonsieg. Doch die Trauben hängen in der Nibelungenstadt hoch. Die HSG hat eine der jüngsten Mannschaften der Liga und zeigte sich in den ersten drei Saisonpartien äußerst spielfreudig. Will man in Worms den ersten Sieg einfahren, gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

Nach vier absolvierten Spielen stehen die Zweibrücker noch ohne Saisonsieg da. Bislang hat es für zwei Unentschieden gereicht. Besonders das zweite Unentschieden auswärts bei der HSG Kastellaun/Simmern war sehr enttäuschend, denn die VTZ Saarpfalz hatte die Partie über weite Strecken der Partie klar im Griff. Am vergangenen Wochenende dann hatten sie im Derby gegen den TV Homburg mit 17:22 (8:10) das Nachsehen und müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie das Spiel im Angriff verloren haben. VTZ-Bester an diesem Abend, Torhüter Yannic Klöckner, erklärt: „Uns hat einfach die Durchschlagskraft gefehlt. Wir haben uns zu viele Fehler erlaubt und haben zudem zu sehr von den Homburgern einschüchtern lassen.“ Während die Abwehrleistung durchaus als solide bis gut bewertet werden kann, war das, was im Angriff geboten wurde, schlicht und ergreifend zu wenig. Eine Fünf-Tore-Niederlage gegen einen der Meisterschaftsfavoriten ist auf den ersten Blick nichts, wofür man sich verstecken muss, doch Klöckner relativiert. „Von Homburg habe ich mir mehr erwartet. Wirklich umgehauen haben sie mich jetzt nicht. Ich denke, dass wir uns in diesem Spiel mit der schlechten Angriffsleistung selbst geschlagen haben“, so Klöckner.

Ganz anders sieht es auf der Seite der HSG Worms aus. Nach drei Spielen sind sie mit 4:2 Punkten voll im Soll. Beide Heimspiele konnten gewonnen werden. Die einzige Niederlage setzte es beim TV Homburg, wo sie sich mit 26:25 geschlagen geben mussten, aber auch leicht hätten die Partie für sich entscheiden können. Auf die Zweibrücker Abwehr kommt eine spielstarke Mannschaft zu, die in Luca Steinführer, Marco Kimpel und Marvin Seyfried ihre drei gefährlichsten Spieler hat. Die Mannschaft von Trainer Marco Tremmel kann sich gerade in den Heimspielen auf ein lautstarkes Publikum verlassen, dass bei engen Partien durchaus den Unterschied machen kann. Nach eigenen Aussagen sehen sie in der VTZ den Favoriten für die Partie am Sonntag. „Von Saarpfalz erwartet jeder, dass sie die Punkte aus Worms entführen. Mit Blick auf die Tabelle müssen sie das auch, wenn sie den Anschluss nach oben nicht komplett verlieren wollen. VTZ ist zwar der Favorit, aber wir werden alles reinhauen und versuchen unsere Bilanz gegen die Rosenstädter zu verbessern“, wird HSG-Trainer Marco Tremmel auf der eigenen Homepage zitiert. Diese Erwartungshaltung wird zumindest bei der VTZ selbst nicht unbedingt gehegt. Nimmt man alle bisherigen Eindrücke zusammen, kann man von einer Partie auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für die Nibelungenstädter sprechen. Beide Mannschaften werden am eigenen Optimum spielen müssen, um die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Für einen VTZ-Spieler wird die Partie am Sonntag eine Reise in die eigene Vergangenheit sein. Vor seinem Wechsel zur VTZ war Robin von Lauppert noch für die HSG auf Torejagd gegangen. Von Lauppert beschreibt seine Zeit bei der HSG wie folgt: „Ich habe gelernt noch besser mit Druck umzugehen. Viele Leute dort stecken ehrenamtlich sehr viel Arbeit rein, wovor ich großen Respekt habe. Es war eine sehr lehrreiche Zeit, die mich in machen Sachen hat noch ruhiger und gelassener agieren lassen, als es vorher der Fall war.“ Der Kontakt nach Worms ist nicht abgerissen, vor allem zu Janis Hafer, der im Moment verletzt ist. Aber auch zu Jan Gabrys, dessen Bruder Simon das HSG-Tor hütet, ist der Kontakt nicht abgerissen. „Auch ansonsten habe ich mich mit den Jungs, die noch dort spielen, immer gut verstanden und freue mich sie alle mal wieder zu sehen“, sagt von Lauppert und verrät, dass der Kontakt in dieser Woche allerdings ruht.

Unterdessen konnten die Zweibrücker in dieser Woche den ersten Pflichtspielsieg der Saison einfahren. Im saarländischen Pokalwettbewerb konnten sie sich auswärts beim TuS Brotdorf 1 mit 23:32 durchsetzen und zogen ungefährdet in die nächste Runde ein.

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