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07.02.2010 09:26:54
Für die VTZ- Handballer ist es fünf vor zwölf
Erschreckend schwache Vorstellung in Mundenheim

VTV Mundenheim – VT Zweibrücken-Saarpfalz 33:24 (15:8)

Einen herben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt mussten die Handballer der VTZ- Saarpfalz am 19. Spieltag der Regionalliga Südwest hinnehmen. Im Spiel zweier Mannschaften, die um den Klassenerhalt kämpfen, zeigten lediglich die Ludwigshafener den absoluten Kampf- und Siegeswillen. Mit 13:25 Punkten ist die VTZ bei noch elf ausstehenden Meisterschaftsspielen momentan noch drei Punkte zu einem Platz für den Klassenerhalt entfernt, diesen zehnten Rang nimmt derzeit die HSG Pohlheim mit 16:22 Punkten ein. 22 Punkte sind noch bis Mitte Mai zu vergeben, die VTZ sollte aber langsam ans Punktesammeln denken, es ist fünf vor zwölf. Der Klassenerhalt ist dennoch immer noch machbar.
„Deprimiert, fassungslos, enttäuscht und niedergeschlagen“, so war die Gefühlslage von VTZ-Trainer Christoph Luck am Samstagabend um 21.30 Uhr nach der hohen 24:33 (8:15) Auswärtsniederlage seiner Mannschaft beim achten VTV Mundenheim. Seiner Mannschaft wirft Luck „kollektives Versagen“ vor. „Wir haben diese Woche Dinge angesprochen, die in Mundenheim umgesetzt werden sollten. Fast keiner hat sich an meine Vorgabe gehalten“, schimpft er. Bereits beim Warmmachen die erste Hiobsbotschaft: Routinier und Kreisspieler Manuel Schmidt signalisierte ein „no go“, Oberschenkelprobleme machten ihm zu schaffen. Torwart Stephan Heinrich und Marek Galla konnten trotz Verletzung spielen, wenn auch nur mit angezogener Handbremse. „Wir haben das Spiel im Angriff verloren“, Luck bemängelte die vielen unnötigen Ballverluste, die es dem Gastgeber ermöglichten, überwiegend mit der ersten und zweiten Welle zu einfachen Toren zu kommen. Bereits in der 17. Minute nahm der VTZ- Trainer die erste Auszeit, beim 8:3 für die Gastgeber. Über 8:5 und 10:8 blieben die Zweibrücker danach noch auf Tuchfühlung. Die zweite „Auszeit“ nahm sich die Mannschaft zwischen der 24. Minute bis zum Halbzeitpfiff, die VTV ging mit 15:8 in Führung. „Keiner meiner Spieler ist mit dem harzfreien Ball klar gekommen, lediglich „Chagga“ Mukladzija zeigte Normalform“. Wie auch schon in Nieder-Olm waren die Zweibrücker Spieler nicht in der Lage, ohne Haftmittel (Harz) den Ball sauber zu führen. „Auf diese Ausrede sollten wir die hohe Niederlage nicht zurückführen, trotzdem sehe ich das Spiel ohne Haftmittel in der dritthöchsten Liga als Wettbewerbsverzerrung“. Auch in der zweiten Spielhälfte machten die VTZ-Spieler dort weiter, wo sie in der ersten aufhörten, die VTZ- Spieler ergaben sich ihrem Schicksal. Über 30:16 feierten die Ludwigshafener und zirka 250 Zuschauer bereits lange vor dem Schlusspfiff einen wichtigen Sieg. Die VTZ- Aufstellung: Stephan Heinrich und Daniel Wenzel im Tor, „Chagga“ Mukladzija 6, Kai Schumann 4/1, David Leffer 3, Johannes Leffer 3, Martin Rokay 3/1, Marek Galla 2, Vasilij Lundberg 1, Tobias Stauch 1, Dominik Rauch 1, David Biehl, Sebastian Eisel,
Schiedsrichter: Gölzer/Stalev, TSG Edersheim
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